Kumiko 0.413 bringt den Helpdesk: Kontaktformular und Posteingang
Das neue Feature helpdesk nimmt Fragen, Kontaktanfragen und Problemmeldungen von der Website und aus der App entgegen. Die SystemAdmins der App bekommen eine Mail ohne Personendaten und antworten aus einem eigenen Posteingang.
Framework 0.413 enthält das Bundled Feature helpdesk. Eine App bindet es mit createHelpdeskFeature({ appName }) ein und bekommt damit drei Teile: ein Formular für die Website, eine Problemmeldung für angemeldete Nutzer und einen Posteingang im Admin. Empfänger sind immer die SystemAdmins der App, eine eigene Empfängerliste gibt es nicht.
Das Website-Formular fragt Name, E-Mail-Adresse, Art der Anfrage und Nachricht ab. Die Website lädt dafür das Skript /helpdesk/client.js direkt aus der App. Der Spamschutz kommt ohne Drittanbieter aus: ein verstecktes Honeypot-Feld, eine Mindestzeit bis zum Absenden, eine Proof-of-Work-Aufgabe, die nur einmal gilt, und Rate-Limits pro IP-Adresse und pro E-Mail-Adresse. Spam bekommt dieselbe Antwort wie eine echte Anfrage und wird nicht gespeichert. Der Absender erhält eine feste Bestätigung, die nichts aus seiner Eingabe wiederholt, damit sich das Formular nicht zum Verschicken fremder Mails missbrauchen lässt.
Angemeldete Nutzer melden ein Problem aus dem Admin heraus, mit Anhängen und Angaben zur Seite, auf der sie gerade sind. Sie bekommen eine Kopie ihrer Meldung.
Jede neue Anfrage löst eine Mail an alle SystemAdmins aus. Darin stehen nur die Art der Anfrage, der Name der App und ein Link in den Posteingang. Name, Adresse, Betreff und Nachricht fehlen absichtlich, denn eine verschickte Mail lässt sich später nicht mehr löschen. Zusätzlich lässt sich optional ein Telegram-Chat anbinden, standardmäßig ist er aus.
Im Posteingang sehen SystemAdmins offene und erledigte Anfragen. Die Detailansicht zeigt den Verlauf mit Zustellstatus, Antworten und Notizen. Antworten gehen per Mail an den Absender, die Antwortadresse für Rückfragen legt der SystemAdmin in den Einstellungen fest. Eine Anfrage gilt als offen, bis jemand geantwortet oder sie als erledigt markiert hat.
Die Anfragen sind Personendaten: Sie sind für Crypto-Shredding vorbereitet, laufen beim Export und bei der Löschung eines Nutzers mit und haben eine Aufbewahrungsfrist von 365 Tagen.
publicstatus, CashColt, Kumiko Studio und OFFLOT nutzen es schon.